Roadtrips
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Dolce Vita in Norwegen

Direkt am Fjord von Sand gibt es dieses Hotel mit hübscher Aussicht

Das süße Leben – la dolce vita – verbinden viele vielleicht eher mit Italien. Wir haben es aber während unserer dreitägigen Tour durch Fjordland erlebt.

Unser Mietwagen war ein kleiner schnuckeliger Fiat 500 – knallrot und mit Cabrio-Dach. Da man in Norwegen ohnehin nicht schneller als 80 km/h fahren darf, sind wir recht bedächtig und entspannt durch die Gegend gefahren. Zuerst ging es ja vom Flughafen in Haugesund nach Stavanger und von dort nach den Paraden zum Nationalfeiertag hinüber zum Preikestolen, um die majestätische Felskanzel am Lysefjord zu erklimmen.

Mit dem Fiat 500 ging es durch Fjordland

Am Morgen nach unserer Wanderung auf den Preikestolen begrüßte uns strahlender Sonnenschein. Unser Tagesziel sollte Haugesund sein. Der Weg dahin war uns aber ziemlich egal. Bei der Fährüberfahrt von Stavanger nach Tau hatten wir jedoch eine Broschüre über die Touristen-Route von Ryvylke mitgenommen. Dieser Route sind wir nun gefolgt. Erst kurz nach Süden, um bei Oanes auf den malerischen Lysefjord zu schauen, und dann immer nordwärts bis Sand.

Unser Weg war gezeichnet von malerischen Fjordlandschaften und kleinen Städtchen und Dörfern. In Solbakk haben wir sehr alte Felszeichnungen bewundert und in Tau den Mühlenpark besichtigt. Auch ein alter Runenstein kreuzte unseren Weg. Und bei allem schien die Sonne vom Himmel, sodass wir im offenen Cabrio unterwegs waren. Über diese und weitere Zwischenstopps kamen wir schließlich nach Sand.

Von Sand fährt die Fähre nach Ropeid

Sand ist ein wunderschönes kleines Städtchen direkt am Fjord gelegen. Vom Parkplatz des Lachsstudios aus haben wir einen Blick auf den Wasserfall Sandsfossen geworfen. Leider haben wir keinen Zugang zum Wanderweg gefunden, was unserer Stimmung aber keinen Abbruch tat. Wir haben uns stattdessen im Fjordhotel ein Mittagessen (nachmittag gegen 16 Uhr) mit Pizza genehmigt. Während des Essens spielten wir im GPS mehrere alternative Routen für die Weiterfahrt nach Haugesund durch. Da ich nicht allzu spät in Haugesund ankommen wollte, wurde es schließlich die kürzere Route mit der Fähre von Sand nach Ropeid und dann auf dem Landweg weiter nach Haugesund.

Am Wasserfall von Vikedal

Wir befanden uns nun in der Region Rogaland, für die wir tatsächlich keinen Reiseführer hatten. So verdanken wir es Zufall und Glück, dass wir in Vikedal auf einen tollen Wasserfall, den Opsalsfossen, gestolpert sind. Ich sage ja oft beim Anblick von Wasserfällen, dass mich nach Iguazu keine mehr beeindrucken könnten, aber dieser hat es doch geschafft. Gewaltige Wassermassen schossen eine alte Mühlenanlage entlang, auf der wir rumklettern konnten, und ich bin froh, dass niemand von uns – erst recht nicht der Esel – ins Wasser gefallen ist. Das war jedenfalls das Sahnehäubchen auf unserer Rundtour nach Haugesund.
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Hinweis: Roadtrips sind ein wunderbarer Weg, um andere Länder (oder auch das eigene) zu entdecken. Weitere spannende Touren findet ihr hier.

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